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Vernetzung der Servicestelle

Die Servicestelle „Kultur macht stark“ Hessen ist Teil der Landesvereinigung für Kulturelle Bildung Hessen, LKB Hessen.

Aktuell sind in der LKB Hessen rund 50 Verbände/Arbeitskreise sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen zusammengeschlossen, die landesweit in der Kulturellen Bildung – primär aber nicht nur – für Kinder und Jugendliche tätig sind. Die Mitglieder sind überzeugt, dass Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt aufs Engste verknüpft sind mit umfassender kultureller Teilhabe, ob im Rahmen von formaler, non-formaler oder informeller Bildung. Im Dialog mit Politik und Zivilgesellschaft tritt die LKB Hessen dafür ein, sparten- und generationenübergreifend Verbreitung, Qualität und vielfältige Zugänge zu Kultureller Bildung zu fördern sowie Fachstrukturen auf- und auszubauen. Neben der Koordination der Freiwilligendienste FSJ Kultur und BFD Kultur und Bildung werden bei der LKB zwei hessenweite Förderprojekte der Kulturellen Bildung des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst durchgeführt: 

Mit dem Modellprojekt Kulturkoffer möchte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) allen Kindern und Jugendlichen in Hessen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Wohnorts oder Umfelds Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen. Über einen Zeitraum von drei Jahren stellt das HMWK Fördermittel zum flächendeckenden Ausbau der kulturellen Bildungslandschaft im gesamten Bundesland bereit. Nach der Leitlinie „Stärken stärken“ unterstützt der Kulturkoffer sowohl die Fortführung und Erweiterung etablierter, beispielhafter Kulturprogramme sowie die Entwicklung innovativer Konzepte und Maßnahmen aller Kunstsparten und -formate.

Vom Kulturkoffer sollen Kinder und Jugendliche, insbesondere im Alter von 10 bis 16 Jahren profitieren, die im ländlichen Raum, in sozialen Risikolagen oder in strukturschwachen Stadtteilen aufwachsen, und denen die Teilhabe an Kunst und Kultur bislang nicht oder nur eingeschränkt möglich war. Um das Versprechen verbesserter Teilhabechancen auch einzulösen, soll es für die Zielgruppe kostenfrei oder zumindest kostenreduziert auf kulturelle Entdeckungsreise gehen.

Förderberechtigte des Kulturkoffers sind Träger der Kulturellen Bildung, vornehmlich öffentliche wie gemeinnützig tätige Kunst- und Kultureinrichtungen sowie -initiativen, die mit mindestens einem Kooperationspartner (zum Beispiel sozialräumliche Partner, Bildungsträger, private Förderer oder Stiftungen) im laufenden Kalenderjahr ein gemeinsames Vorhaben im Bereich der Kulturellen Bildung durchführen.

 

Das Modellprojekt LandKulturPerlen nimmt die Kulturelle Bildung im ländlichen Raum in den Blick. Ob Künstler*in, Landfrauen-Verein, Jugendzentrum, Laientheater oder Kirchenchor, um nur einige zu nennen. Sie alle sind engagierte Gestalter der lokalen Gemeinschaft. Denn Kulturelle Bildung findet da statt, wo sich Menschen mit Kunst und Kultur beschäftigen und ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzen.

LandKulturPerlen ermittelt 2018 im Landkreis Fulda, was Akteure benötigen, um sich auch zukünftig der erfolgreichen Kulturellen Bildung widmen zu können. Ziele des Modellprojekts LandKulturPerlen sind es, bestehende Kulturarbeit sichtbar zu machen, Akteure zu vernetzen und Impulse für gemeinsame Kulturelle Bildungsarbeit zu geben.

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